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Psychisch Kardiologische Reha - Erfahrung

Verfasst: 8. August 2019, 14:43
von Rick77
Gibt es hier Leute die eine Psychisch Kardiologische Reha hinter sich haben und mir sagen können wie diese Reha so abläuft.
Was wird da im allgemeinen so gemacht.

Gerade im bezug auf den Psychischen Teil wäre es ganz gut da etwas in Erfahrung zu bringen.

Ich habe bereits vor 6 Jahren,nach dem Defi Einsatz, eine Reha gemacht.
Vom Wissen her hat sie mir leider nichts gebracht gehabt,da das Thema Defi,was mir am wichtigsten erschien,nicht einmal ein Thema war.
Vom Rest her muss ich sagen das es Punkte gab wo ich sagen konnte das sie mir gefallen haben.Aber der großteil war so gesehen nicht Hilfreich und zu einer Verbesserung hat er auch nicht bei getragen gehabt.

Da nun der Teil der meine Ängste,Panikattacken usw betrifft hinzu kommt und ich nichts dazu weiß was da so gemacht wird was das betrifft wäre ich über Infos sehr Dankbar.

Vor allem ob mir auch jemand sagen kann ob so eine Reha auch Ambulant möglich ist,auch wenn die DRV meint das Stationär sinnvoll wäre.

Da so gesehen eine Stationäre Reha ab einer gewissen Entfernung vom Wohnort bei mir schon mal kein Vorteil wäre.Die Sorge das mit meiner Frau etwas ist weil sie Diabetis hat und den hang zur Unterzuckerung hat und das fernbleiben meiner Seits da kein Vorteil dar stellt,wie bei mir auch.

Ich spreche da aus guter Erfahrung als ich vor 2 Jahren für 16 Tage im Krankenhaus war und meine Frau mich aber Besuchen kommen konnte.
Trotzdem führte das damals schon zu Problemen auf beide Seiten.

Der Punkt Stationär - 4 Wochen - Entfernung - Keine Besuchsmöglichkeit sprechen da eher für Negative Aspekte für beide von uns.

Re: Psychisch Kardiologische Reha - Erfahrung

Verfasst: 8. August 2019, 20:37
von Löwenzahn
Ich habe selbst bisher keine Reha gemacht. Ich verstehe deine Sorgen wegen deiner Frau die du auch an anderer Stelle geschrieben hattest. Aber wir dort schon vorgeschlagen wurde würde ich versuchen einen Weg zu finden bei dem sie entsprechend versorgt ist.

Ich sehe die Möglichkeit eine Reha machen zu können als Geschenk das man annehmen sollte. Klar ist nicht jede Klinik optimal für jeden und es braucht eine spezielle Auswahl. Ich habe von anderen aber schon sehr viel positives gehört gerade was die psychologischen Aspekte angeht. Wie genau das Programm ausschaut habe ich nicht nachgefragt. Aber in der Literatur findet man ganz gute Ansätze die verfolgt werden. Gerade die Möglichkeit oft und ausgiebig mit Kardiopsychologen und Ärzten sprechen zu können und ausreichend Zeit zu haben würde dort als entscheidend beschrieben.

Was ist die Alternative zur Reha? Magst du eine Reha machen auch wenn du deine Frau nicht sehen kannst aber sie gut versorgt wäre?

Ich würde nicht nach dem Umkreis von irgendwelchen km gehen sondern nach einer Reha die einem am meisten Nutzen bringt.

Vielleicht könnt ihr irgendwie Hilfe bekommen die Probleme die sich durch die Reha ergeben zu lösen?

Re: Psychisch Kardiologische Reha - Erfahrung

Verfasst: 9. August 2019, 00:12
von Rick77
Das ganze hört sich einfach an,aber das ist es nicht.

Meine Frau hat keinen Pflegegrad.Wenn sie mit gehen würde müsste das bezahlt werden,wenn es den überhaupt gehen würde.
Das Geld dafür haben wir nicht,weil uns vom Hartz4 schon mal ein Teil für Juli fehlt,weil ich für Juli keine Rente mehr bekomme.Bis das bearbeitet ist und nachgezahlt wird dauert es.Die Tochter wurde aus der Berechnung raus genommen.Das ist auch weniger Geld.Sie hat einen Pflege grad und einen Schwerbehindertenausweis.

Die klinik die dann die Reha machen würde müsste erst mal das haben was mich betrifft,dann den Teil wegen Diabetis usw und dann etwas was zur Tochter passen würde.

Das sich wie gesagt Probleme ergeben wenn ich alleine dahin gehe haben wir vor 2 jahren gesehen.Da ging es um 16 Tage undn icht wie dann minimum um 28 Tage,wenn es bei nur 4 Wochen bleiben sollte.

Je nachdem wo es ist fahre ich nicht mit dem auto hin.also fallen Zugfahrt kosten an.

Und wenn ich dort 4 Wochen bin brauche ich ja auch etwas Geld für den Fall das ich mir vielleicht mal was kaufen möchte.Das alles geht schon mal nicht da uns das Geld einfach fehlt.Und dann wenn ich mal nach Hause könnte,was bringt mir das dann.Die kosten muss ich zahlen für hin und zurück und wir haben auch nicht grad mal jemand der in der nähe wohnt und mal auf Taxi umstellt.Ist daher auch nicht gegeben.Und dann die Dauer,wenn es möglich wäre,bis alles geregelt wäre usw.

Daher wird diese Idee nicht umsetzbar sein.

Und mir wäre ein kleiner Erfahrungsbericht was da so gemacht wird lieb das ich mich soweit darauf gefasst machen kann was da auf mich zu kommt.

Aber durch gewisse Umstände wird mir das ganze eher zu schaffen machen als das es mir hilft.#
Ambulant und in der nähe wäre mir da um einiges lieber.

Re: Psychisch Kardiologische Reha - Erfahrung

Verfasst: 9. August 2019, 17:06
von Gitarremann
Google sagt, psychokardiologische Reha-Zentren sind in Hessen:

Klinikzentrum Mühlengrund GmbH
Günter-Hartenstein-Straße 25
34537 Bad Wildungen-Reinhardshausen
Tel.: 05621 / 82-2101
Fax: 05621 / 82-2110

und

Kerckhoff-Klinik GmbH
Abteilung Psychokardiologie der Kerckhoff-Klinik
Benekestr. 2-8
61231 Bad Nauheim
Tel.: 06032 / 996 - 0
Fax: 06032 / 996 - 2399

Letztere wäre wohl die Dichtere, aber wenn die keine ambulante Reha anbieten wird das wohl nix. Ich kenne ambulante Rehas aber auch fast nur so im Bereich Orthopädie, wenn es darum geht nach komplizierten Brüchen oder mit Prothesen laufen zu lernen oder bei Rücken und sowas.

Re: Psychisch Kardiologische Reha - Erfahrung

Verfasst: 12. August 2019, 12:43
von Rick77
meine Reha hatte ich damaks vom CCB aus.Das war CCB Reha im Herzwerk in Frankfurt.Da bin ich mit dem Bus zum CCB,endstation.Umgestiegen unddann zum CCB Reha Herzwerk auf der Friedberger Landstrasse.

Im CCB selber bin ja gewesen wie das bei mir alles anfing.Defi Weste.Defi eingesetzt und dann vor 2 Jahren bei Rückfall für 16 Tage drin gewesen.

Nach meiner Defi OP und einem Kontroll Termin kam dann das Thema Reha das mir auch dor angeboten wurde.

Re: Psychisch Kardiologische Reha - Erfahrung

Verfasst: 2. September 2019, 09:09
von Rick77
Mit der Zeit weis ich jetzt schon mal wo ich zur Reha hin muss und wie lange.Laut Gutachten solten es 4 Wochen sein,aber es sind nun 5 Wochen.

Doch so ganz ist da der Käse nicht gegessen.

Ich soll eine Zuzahlung leisten,10 Euro pro Tag.Ich bin befreit und ich habe keine 350 Euro mal eben so.

Dann soll ich mit dem Zug fahren da mir das Autofahren untersagt werden kann.
Laut meinem Behindertenausweis mit Merkzeichen B ist folgendes:Das Merkzeichen B im Schwerbehindertenausweis wird erteilt, wenn als Folge der Behinderung bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel eine ständige Begleitung nötig ist.
Mit dem was bei mir an Ängsten festgestellt wurde soll ich ja ALLEINE mit dem zug kommen.Das geht so garnicht.

Als ich zur Reha einstimmte schrieb ich dazu Wohnortsnähe.Gerade auch wegen meiner Frau usw.Doch wenn ich fast 2 Stunden mit Zug und Bus unterwegs bin ist nicht von Wohnortsnähe die Rede wie ich finde.

Ich habe nichts dagegen eine Reha zu machen.Aber das ist noch lange kein Grund das ich mir alles gefallen lassen muss.

Undsolltedie DRV nach der Reha meinen das ich wieder nur ein paar Monate Rente bekomme lege ich wiederspruch ein und wenn es dann rund geht kommt Anwalt und VDK noch hinzu.Weil irgendwann reicht es mit der Schikane auch mal.

Re: Psychisch Kardiologische Reha - Erfahrung

Verfasst: 9. September 2019, 00:07
von Rick77
So wie es aussieht werden wird gegen das was die DRV da gemacht hat angegangen.

Dienstag geht es zum VDK.

Wie haben nun gesagt bekommen das anhand des Gutachtens ich ansich nicht Reha Fähig bin.
Durch Angstzustände und panick Attacken kann ich nicht mit öffentlichen Verkehrsmittel fahren.
Das nutzen des eigenen Autos kann mir untersagt werden.
Aus dem Gutachten geht hervor das ich eine Leistung von unter 3 Stunden habe.

Jemand den wir kennen hat vor 2 Wochen eine Unterzuckerung gehabt.Notarzt war da und hat erst nach mehr wie 15 Minuten etwas dagegen unternommen.
Das ganze hat zu eine unterversorgung des Gehirns geführt.Er bring Zeit und Tage durcheinander,sprich seinen eigenen Sohn mit falschen Namen an usw.Er wurde die Tage nun gefunden von einem Nachbarn.Überzuckerung war der Fall.Durch die Unterzuckerung hat er anscheinend mehr als 4 Tage lang nicht mehr gespritzt gehabt.
Er wurde ins Künstliche Koma versetzt und auch Beatmet.Der Wert war nicht mehr Messbar und laut Arzt lag es anscheind bei 1300.
Er wird jetzt sogar künstlich Ernährt und ob das noch was wird ist leider Fraglich.

Das ganze sorgt natürlich dazu das ich dadurch keine freien Gedanken in der Reha hätte da die von der DRV ja so einfach meinen ich könne nicht 24 Stunden für meine Frau sorgen,wäre nicht 24 Stunden am Telefon usw.Und wenn ich nicht da wäre wäre sie ja dann immerhin im Krankenhaus.Wenn sie dahin erst mal kommt wenn sowas der Fall wäre,weil das vor allem am Tag und in der Nacht keiner mit bekommen würde.Aber die DRV tut das so einfach ab.Und die 54 Kilometer wären auch Wohnortsnähe,da die gute Frau am Telefon selber schon 70 Kilometer zur Arbeit fährt.

Das alles und Hinweise haben dafür gesorgt das wir gegen das ganze nun angehen werden.

Re: Psychisch Kardiologische Reha - Erfahrung

Verfasst: 13. September 2019, 12:44
von Rick77
Ich hatte jetzt auch meinen Termin beim Psychologen gehabt.
Und selbst der Wundert sich warum ich so eine Reha machen sollte.

Die Rente wurde aufgrund meiner Körperlichen erkrankung gemacht.
Ermeinte auch das es menschen mit Ängsten gibt die man aber in den griff bekommen kann.

Die Rente von 5 Monaten habe ich bekommen und es war auch eigentlich ein Antrag auf Weiterzahlung.Warum das ganze nun auf die Psychologische Bahn umgelegt wird versteht er auch nicht.

Das ich deswegen zum VDK gehe findet er gut.
Und von einem Arzt habe ich gesagt bekommen as ich so gesehen nicht mal Reha Fähig wäre,gerade wegen meiner Frau und was nun mit einem bekannten passiert ist der nun zum pflegefall geworden ist.